die villa tobler steht aber noch
1852 - 1855
als herrschaftliches wohnhaus klassizistischer prägung an der winkelwiese 4 in zürich durch architekt g.a. wegman für emil tobler-finsler gebaut.
1898 - 1900
das haus erhält einen turm und beidseitige flügelanbauten durch architekt conrad von muralt. innenausbau des erdgeschosses und des ersten stockes durch den bedeutenden vertreter des jugendstils, architekt und maler hans von berlepsch.
1951
erwerb durch eine immobilienfirma. zuerst war der abbruch geplant. opposition und presseartikel dagegen u.a. durch doris gäumann-wild und martin schlappner.
1954 - 1958
schauspielerin und regisseurin maria von ostenfelden gründet im keller der universität zürich ein theater.
1959
wird daraus das kellertheater an der spiegelgasse.
1964
übernahme der villa tobler durch die stadt zürich.
das theater von maria von sstenfelden zieht in die villa und nennt sich seit da "theater an der winkelwiese". im juni 1964 ist mit dem stück "der hausmeister" von harold pinters eröffnung.
1965 - 1995
schauspielakademie zürich im ersten und zweiten obergeschoss.
1997
wird die verwaltung des zürcher kunstmuseums in die obergeschosse einziehen; die jugendstilräume im ersten obergeschoss werden für kulturelle anlässe zur verfügung gestellt. weiterbestand des theaters an der winkelwiese im erd- und kellergeschoss.
1998 - 1999
das theater ist während der renovation der villa im exil und führt unter dem titel "winkelwiese unterwegs" in der ganzen stadt diverse stücke auf. so wurden z.b. "der letzte henker", "bambi" oder die aufführungen im "hotel terminus" zu unvergesslichen erlebnissen.
2000 - 2003
wiedereinzug des theaters in die villa tobler und eröffnung der toblerbar. |